Sonntag, 7. März 2010

Technik begeistert nicht!

Man glaubt nicht, wie abhängig man von seinem Computer ist, bis er dann irgendwann einfach nicht mehr will.
Ich habe das auch geglaubt. Bis heute war ich der festen Überzeugung, ich könnte auf meinen Computer auch verzichten. Okay, Recherchen für die Schule würden schwieriger, man müsste tatsächlich die Bibliothek oder und unglaublich langsamen Schulcomputer bemühen. Aber an sich ... Verzicht auf Internet, Filme schauen, Musik hören - kein Problem. Hab ja 'nen mp3-Player, den ich an die Lautsprecher anschließen kann und wenn ich Lust auf Hörspiele habe, höre ich halt die knapp 15 Drei-???-Hörspiel-Kassetten in Dauerschleife.
Selbst wenn man sich vornimmt, mal eine Woche lang auf die Nutzung des Computers außer zu Recherchezwecken zu verzichten, wäre das wohl kein Problem. Schafft man sicher. Will man was schreiben, nimmt man halt Papier und Stift.
Bis heute habe ich das gedacht. Und dann, als ich gerade rausfinden wollte, ob ProSieben Gossip Girl tatsächlich ab heute wieder ausstrahlt, hing sich mein Computer auf. Okay, hat er vorher auch schon getan. Hat sich aber immer wieder eingekriegt. Man muss nur warten und wenn das nichts hilft, dann neu starten. Das tat ich. Aber die fiesen Klappergeräusche deuteten auf nichts Gutes hin. Tatsächlich - nichts ging mehr. Die Festplatte will nicht mehr - vermutlich.

Das macht mich fertig. Es ist nicht die Tatsache, dass ich eventuell meine Kunsthausaufgaben nicht rechtzeitig abgeben kann. Vielleicht schaffe ich es ja, eine Verlängerung rauszuschlagen - dann muss ich alles nochmal machen. Das ist zwar ärgerlich, aber machbar. Es ist auch kein Problem, dass ich meinen PC jetzt nicht mehr benutzen kann. Ich war nach den Ferien glücklicherweise der Meinung, für meinen Geschichtsvortrag meinen eigenen Laptop benutzen zu müssen und diesen deshalb mitgenommen.
Das Problem ist das, was auf der Festplatte ist und was, wenn es wirklich an dieser liegt, vielleicht alles weg ist. Das gleiche ist mir ja schon mal passiert, aber das war vor 3 Jahren (und zwar vor beinahe genau 3 Jahren ... es war in den Winterferien), da hatte ich noch den Laptop. Der war ohnehin etwas älter, und damals war eben nicht das auf der Festplatte, was es jetzt war. Meine halbfertige Geschichtstrim war weg, aber das ließ sich beheben.
Ich habe damals nicht so viel Text produziert ... und mittlerweile tu ich das. Nicht unbedingt viel sinnvolles, aber das meiste ist mir doch recht wichtig und lässt sich nicht mal eben wieder herstellen wie irgendwelche Fakten und Zahlen über Schmalspurbahnen.
Ich habe damals noch nicht digital Die Bilder waren alle in einer Schachtel, die man einfach hevorholt. Jetzt habe ich mehrere GB Bilder, die alle ins Nichts verschwinden. Daran hängen Erinnerungen, viele Erinnerungen. Wenn mal eben so Bilder aus 2 1/2 Jahren verschwinden, dann ist das wirklich tragisch. Als würde jemand kommen, alle Fotoalben mitnehmen und einfach wegschmeißen. Nur, dass man da jemanden verantwortlich machen kann. Wenn der Computer plötzlich nicht mehr will, dann kann ich niemanden dafür hassen. Außer mich selbst.

Und was bin ich auch für ein Esel. In den Ferien hatte ich die Möglichkeit, zumindest sämtliche Bilder und Musik auf die ultracoole Multimediafestplatte zu kopieren, die für solche Zwecke ja eigentlich gedacht ist. Aber nein, hat ja noch Zeit. Immer hat alles noch Zeit, bis dann das große Unglück passiert.
Ich hätte gestern, statt mir zu denken "Brauch ich nicht mehr" und die SD-Karte meiner Kamera zu leeren, es einfach lassen können. Dann wären meine Bilder für den Kunstunterricht noch da. Ich könnte wirklich nen Besen fressen.

Mein Plan, mich heute nicht mit so viel Süßem voll zu stopfen und stattdessem nur Tee zu trinken, ist nun auch gescheitert. Jetzt muss ich Frustessen betreiben. Tee kann ich ja zusätzlich noch trinken.

Vielleicht dramatisiere ich hier grade alles ein bisschen. Nicht nur vielleicht - ich dramatisiere gerade wirklich alles. Ich weiß ja noch nicht mal, ob wirklich die Festplatte das Problem ist. Vielleicht ruft mein Vater heute Abend an und sagt "Alles OK, sag mir einfach, wo ich die Bilder für Kunst finde, damit ich sie dir schicken kann"
Aber ich bin Pessimist - wenn ich mich deswegen jetzt fertig mache, dann brauche ich das nicht mehr tun, wenn feststeht, dass wirklich alles zu spät ist.

Sonntag, 14. Februar 2010

Wo gibt's denn sowas?

Manchmal sind Träume was wirklich Verrücktes. Wenn sie irgendwas unterbewusstes darstellen, dann frage ich mich im Bezug auf meinen letzten Traum aber wirklich …
Es war weniger ein kompletter Traum als vielmehr eine Aneinanderreihung mehrerer Träume, die aber irgendwie miteinander zu tun hatten. Das Traum-Ich trug Empire-Kleider und machte ein Picknick … zweifellos der Einfluss der vielen Jane-Austen-Filme, die ich in den letzten Tagen gesehen habe. Ich meine, gestern Nacht habe ich die Emma-Version mit Gwyneth Paltrow (noch einmal) zu Ende geschaut (und ich will immer noch einen Mr Knightley … der gefällt mir besser als Mr Darcy aus Pride & Prejudice).
So, dann wurde das Traum-Ich entführt … und landete irgendwie in der heutigen Zeit. Dort war es irgendwo essen und sein Gegenüber verwandelte sich in irgendwas Böses. Das Traum-Ich floh, wurde verfolgt, es gab eine Schießerei. Lässt sich auch erklären, zumindest die Schießerei. Hab ja gestern auch Numb3rs geschaut.
Aber dann tauchte hinter einer finsteren Ecke ein Vampir auf (und das war kein glitzernder, angeblich überirdisch gut aussehender Twilight-Vampir … nein, das Viech war richtig hässlich) und faselte etwas von Kommunismus und Marx. Und ich habe keine Ahnung, woher das kommt. Ich meinem meistens verarbeitet man ja irgendwas, das man erlebt hat … aber was ein kommunistischer Vampir in meinem Traum soll, weiß ich absolut nicht.

Dienstag, 26. Januar 2010

Nicht mehr lange.

Bald ist es geschafft. Nur noch 8 ½ Tage Schule und ein stromfreies Wochenende, dann sind endlich Ferien. Und dann gibt es Zeugnisse. Hu. So spannend ist das aber gar nicht. Man weiß ja eh alle Noten schon vorher. Bis jetzt sind es 4 Fächer, in denen ich es ganz genau weiß. In den restlichen bekommen wir noch irgendwelche Noten ... Klausuren, Ausarbeitungen, Vorträge, mündliche Epochalnoten. Bitte, wer hat sich den Begriff mündliche Epochalnote ausgedacht? Ist das ein an allen Schulen in der Oberstufe anerkannter Begriff für die mündliche Note? Wie auch immer, die dümmste Erfindung überhaupt. Okay, mündliche Noten in Ethik ist ja verständlich (ich habe es auf ganze 9 Punkte geschafft -.-) Geschichte könnte ich auch verstehen, Deutsch meinetwegen auch. Aber warum bitte verteilt man in Mathe und Physik mündliche Noten?! Weil man zu wenig sonstige Noten hat ... hm. Ich will mich nicht beschweren, hab in beiden Fächern mündlich 15 Punkte xD
Naja. Derzeit sieht es noch so aus, als könnte ich mit meinem Zeugnis so halbwegs zufrieden sein. Ich hätte ja gerne einen Durchschnitt von 11 Punkten oder höher. Wenn es so bleibt wie es bisher ist es in Ordnung.

Sonntag, 17. Januar 2010

Willnichmehr.

Der erste Beitrag nach Weihnachten. Hat ne Weile gedauert, aber was solls. Zur Zeit ist einfach zu viel zu tun. In einer Woche ist theoretisch Notenschluss, aber alle Lehrer brauchen noch irgendwelche Noten. Auch jetzt sollte ich mich wohl besser mit der teximmanenten Darstellung von Goethe in Hesses Steppenwolf auseinander setzen, aber nach geschätzen 15 Stichpunkten und drei Zitaten hatte ich dann keine Lust mehr. Auch wenn wir den Vortrag am Mittwoch halten müssen.
Es ist kaum zu Glauben, dass seit den Weihnachtsferien erst zwei Wochen vergangen sind. Es sind gefühlte 4 oder 5. Ich bin müde, total fertig und manche Tage wollen einfach nicht enden. Der letzte Freitag war ganz schlimm. Wenn sich der Unterricht, speziell der Deutschunterricht auf gefühlte drei Stunden verlängert, hat man irgendwann einfach keine Lust mehr. Durch die ganze Stundenplanänderung wurde meine Aufteilung zu allem Überfluss auch noch total durchlöchert. Ist ja schön, dass ich jetzt einen 5-Stunden-Tag weniger habe, aber was bringt mir das, wenn nicht die fünfte sondern die vierte Stunde verschoben wurde und das auch noch auf einen ehemaligen 2-Stunden-Tag in die vierte Stunde. Das Ergebnis sind zwei Tage mit Unterricht bis zur Vierten und einer Lücke zwischen drin. Dann doch lieber einen 5-Stunden-Tag mehr.

Ob ich jetzt noch anderes kann, als mich selbst zu bemitleiden? Nein. Ich will endlich Ferien; möchte in drei Wochen minus zwei Tagen mein Zeugnis bekommen, auf dem das erste mal auch zweistellige Noten draufstehen, von denen die Höchste die Beste ist; möchte zwei Wochen lang ausschlafen können; möchte gute Laune haben ohne die High-Times-Live-CD von Fools Garden in Dauerschleife hören zu müssen ... wie gesagt. Noch drei Wochen minus zwei Tage.

Aber die Woche hatte auch was Gutes. Ich war beim Tag der offenen Hochschule in Leipzig im Institut für Geographie. Und ich bin immernoch der Überzeugung, Geographie studieren zu wollen. Und das vielleicht doch in Leipzig. Naja. Mal sehen. Sind ja „noch“ eineinhalb Jahre bis dahin.

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