Technik begeistert nicht!
Man glaubt nicht, wie abhängig man von seinem Computer ist, bis er dann irgendwann einfach nicht mehr will.
Ich habe das auch geglaubt. Bis heute war ich der festen Überzeugung, ich könnte auf meinen Computer auch verzichten. Okay, Recherchen für die Schule würden schwieriger, man müsste tatsächlich die Bibliothek oder und unglaublich langsamen Schulcomputer bemühen. Aber an sich ... Verzicht auf Internet, Filme schauen, Musik hören - kein Problem. Hab ja 'nen mp3-Player, den ich an die Lautsprecher anschließen kann und wenn ich Lust auf Hörspiele habe, höre ich halt die knapp 15 Drei-???-Hörspiel-Kassetten in Dauerschleife.
Selbst wenn man sich vornimmt, mal eine Woche lang auf die Nutzung des Computers außer zu Recherchezwecken zu verzichten, wäre das wohl kein Problem. Schafft man sicher. Will man was schreiben, nimmt man halt Papier und Stift.
Bis heute habe ich das gedacht. Und dann, als ich gerade rausfinden wollte, ob ProSieben Gossip Girl tatsächlich ab heute wieder ausstrahlt, hing sich mein Computer auf. Okay, hat er vorher auch schon getan. Hat sich aber immer wieder eingekriegt. Man muss nur warten und wenn das nichts hilft, dann neu starten. Das tat ich. Aber die fiesen Klappergeräusche deuteten auf nichts Gutes hin. Tatsächlich - nichts ging mehr. Die Festplatte will nicht mehr - vermutlich.
Das macht mich fertig. Es ist nicht die Tatsache, dass ich eventuell meine Kunsthausaufgaben nicht rechtzeitig abgeben kann. Vielleicht schaffe ich es ja, eine Verlängerung rauszuschlagen - dann muss ich alles nochmal machen. Das ist zwar ärgerlich, aber machbar. Es ist auch kein Problem, dass ich meinen PC jetzt nicht mehr benutzen kann. Ich war nach den Ferien glücklicherweise der Meinung, für meinen Geschichtsvortrag meinen eigenen Laptop benutzen zu müssen und diesen deshalb mitgenommen.
Das Problem ist das, was auf der Festplatte ist und was, wenn es wirklich an dieser liegt, vielleicht alles weg ist. Das gleiche ist mir ja schon mal passiert, aber das war vor 3 Jahren (und zwar vor beinahe genau 3 Jahren ... es war in den Winterferien), da hatte ich noch den Laptop. Der war ohnehin etwas älter, und damals war eben nicht das auf der Festplatte, was es jetzt war. Meine halbfertige Geschichtstrim war weg, aber das ließ sich beheben.
Ich habe damals nicht so viel Text produziert ... und mittlerweile tu ich das. Nicht unbedingt viel sinnvolles, aber das meiste ist mir doch recht wichtig und lässt sich nicht mal eben wieder herstellen wie irgendwelche Fakten und Zahlen über Schmalspurbahnen.
Ich habe damals noch nicht digital Die Bilder waren alle in einer Schachtel, die man einfach hevorholt. Jetzt habe ich mehrere GB Bilder, die alle ins Nichts verschwinden. Daran hängen Erinnerungen, viele Erinnerungen. Wenn mal eben so Bilder aus 2 1/2 Jahren verschwinden, dann ist das wirklich tragisch. Als würde jemand kommen, alle Fotoalben mitnehmen und einfach wegschmeißen. Nur, dass man da jemanden verantwortlich machen kann. Wenn der Computer plötzlich nicht mehr will, dann kann ich niemanden dafür hassen. Außer mich selbst.
Und was bin ich auch für ein Esel. In den Ferien hatte ich die Möglichkeit, zumindest sämtliche Bilder und Musik auf die ultracoole Multimediafestplatte zu kopieren, die für solche Zwecke ja eigentlich gedacht ist. Aber nein, hat ja noch Zeit. Immer hat alles noch Zeit, bis dann das große Unglück passiert.
Ich hätte gestern, statt mir zu denken "Brauch ich nicht mehr" und die SD-Karte meiner Kamera zu leeren, es einfach lassen können. Dann wären meine Bilder für den Kunstunterricht noch da. Ich könnte wirklich nen Besen fressen.
Mein Plan, mich heute nicht mit so viel Süßem voll zu stopfen und stattdessem nur Tee zu trinken, ist nun auch gescheitert. Jetzt muss ich Frustessen betreiben. Tee kann ich ja zusätzlich noch trinken.
Vielleicht dramatisiere ich hier grade alles ein bisschen. Nicht nur vielleicht - ich dramatisiere gerade wirklich alles. Ich weiß ja noch nicht mal, ob wirklich die Festplatte das Problem ist. Vielleicht ruft mein Vater heute Abend an und sagt "Alles OK, sag mir einfach, wo ich die Bilder für Kunst finde, damit ich sie dir schicken kann"
Aber ich bin Pessimist - wenn ich mich deswegen jetzt fertig mache, dann brauche ich das nicht mehr tun, wenn feststeht, dass wirklich alles zu spät ist.
Ich habe das auch geglaubt. Bis heute war ich der festen Überzeugung, ich könnte auf meinen Computer auch verzichten. Okay, Recherchen für die Schule würden schwieriger, man müsste tatsächlich die Bibliothek oder und unglaublich langsamen Schulcomputer bemühen. Aber an sich ... Verzicht auf Internet, Filme schauen, Musik hören - kein Problem. Hab ja 'nen mp3-Player, den ich an die Lautsprecher anschließen kann und wenn ich Lust auf Hörspiele habe, höre ich halt die knapp 15 Drei-???-Hörspiel-Kassetten in Dauerschleife.
Selbst wenn man sich vornimmt, mal eine Woche lang auf die Nutzung des Computers außer zu Recherchezwecken zu verzichten, wäre das wohl kein Problem. Schafft man sicher. Will man was schreiben, nimmt man halt Papier und Stift.
Bis heute habe ich das gedacht. Und dann, als ich gerade rausfinden wollte, ob ProSieben Gossip Girl tatsächlich ab heute wieder ausstrahlt, hing sich mein Computer auf. Okay, hat er vorher auch schon getan. Hat sich aber immer wieder eingekriegt. Man muss nur warten und wenn das nichts hilft, dann neu starten. Das tat ich. Aber die fiesen Klappergeräusche deuteten auf nichts Gutes hin. Tatsächlich - nichts ging mehr. Die Festplatte will nicht mehr - vermutlich.
Das macht mich fertig. Es ist nicht die Tatsache, dass ich eventuell meine Kunsthausaufgaben nicht rechtzeitig abgeben kann. Vielleicht schaffe ich es ja, eine Verlängerung rauszuschlagen - dann muss ich alles nochmal machen. Das ist zwar ärgerlich, aber machbar. Es ist auch kein Problem, dass ich meinen PC jetzt nicht mehr benutzen kann. Ich war nach den Ferien glücklicherweise der Meinung, für meinen Geschichtsvortrag meinen eigenen Laptop benutzen zu müssen und diesen deshalb mitgenommen.
Das Problem ist das, was auf der Festplatte ist und was, wenn es wirklich an dieser liegt, vielleicht alles weg ist. Das gleiche ist mir ja schon mal passiert, aber das war vor 3 Jahren (und zwar vor beinahe genau 3 Jahren ... es war in den Winterferien), da hatte ich noch den Laptop. Der war ohnehin etwas älter, und damals war eben nicht das auf der Festplatte, was es jetzt war. Meine halbfertige Geschichtstrim war weg, aber das ließ sich beheben.
Ich habe damals nicht so viel Text produziert ... und mittlerweile tu ich das. Nicht unbedingt viel sinnvolles, aber das meiste ist mir doch recht wichtig und lässt sich nicht mal eben wieder herstellen wie irgendwelche Fakten und Zahlen über Schmalspurbahnen.
Ich habe damals noch nicht digital Die Bilder waren alle in einer Schachtel, die man einfach hevorholt. Jetzt habe ich mehrere GB Bilder, die alle ins Nichts verschwinden. Daran hängen Erinnerungen, viele Erinnerungen. Wenn mal eben so Bilder aus 2 1/2 Jahren verschwinden, dann ist das wirklich tragisch. Als würde jemand kommen, alle Fotoalben mitnehmen und einfach wegschmeißen. Nur, dass man da jemanden verantwortlich machen kann. Wenn der Computer plötzlich nicht mehr will, dann kann ich niemanden dafür hassen. Außer mich selbst.
Und was bin ich auch für ein Esel. In den Ferien hatte ich die Möglichkeit, zumindest sämtliche Bilder und Musik auf die ultracoole Multimediafestplatte zu kopieren, die für solche Zwecke ja eigentlich gedacht ist. Aber nein, hat ja noch Zeit. Immer hat alles noch Zeit, bis dann das große Unglück passiert.
Ich hätte gestern, statt mir zu denken "Brauch ich nicht mehr" und die SD-Karte meiner Kamera zu leeren, es einfach lassen können. Dann wären meine Bilder für den Kunstunterricht noch da. Ich könnte wirklich nen Besen fressen.
Mein Plan, mich heute nicht mit so viel Süßem voll zu stopfen und stattdessem nur Tee zu trinken, ist nun auch gescheitert. Jetzt muss ich Frustessen betreiben. Tee kann ich ja zusätzlich noch trinken.
Vielleicht dramatisiere ich hier grade alles ein bisschen. Nicht nur vielleicht - ich dramatisiere gerade wirklich alles. Ich weiß ja noch nicht mal, ob wirklich die Festplatte das Problem ist. Vielleicht ruft mein Vater heute Abend an und sagt "Alles OK, sag mir einfach, wo ich die Bilder für Kunst finde, damit ich sie dir schicken kann"
Aber ich bin Pessimist - wenn ich mich deswegen jetzt fertig mache, dann brauche ich das nicht mehr tun, wenn feststeht, dass wirklich alles zu spät ist.
Wattewolke - 7. März, 17:16

